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Tourenbericht der Pyrenäen Wanderung/ Trekking Tour 2013
 
Einleitung:
Manch einer wundert sich vielleicht- warum fährt er immer nur in die Pyrenäen. Die Welt ist groß und es gibt so viele verschiedene und wundervolle Landschaften- warum nicht mal woanders hin. Mich juckt es immer wieder, lese Reiseberichte in Foren und schaue Dokumentationen in der Glotze. Ich bleib trotzdem noch in den Pyrenäen- mir macht es einfach Spaß ein Gebiet näher kennenzulernen, und es gibt in den Pyrenäen noch viel zu entdecken. Den Cirque de Lescun hab ich schon zweimal besucht- jedes Mal mit schlechtem Wetter, Regen und Nebel- so das da nicht viel zu sehen war. Und ich träume schon lange davon, die verschiedenen Berge des Cirques in einer Tour zu verbinden. Die Idee verwarf ich jedoch wieder, das ist eher etwas für Tageswanderer mit kleinem Gepäck und für mich mit voller Ausrüstung dann zu Anspruchsvoll.
Lescun ist so aber als Beginn der Tour gesetzt.
Die Route
Zu Anfang folge ich bei bestem Wetter dem HRP/  GRT 12 -Senda Euskalherria-  also von Lescun nach Spanien-  Richtung der Refugio de Linza. Eigentlich war die Tour anders geplant- das Wetter am Nachmittag des 2 Tages wurde jedoch zu schlecht um die Berge dort zu erreichen. Dann ein Stück über die  Senda Camille (bis ins den Barranco de Acherito). Weiter Richtung Selva de Oza. Vorbei am Castillo de Acher (die Farben des Barranco neben an - toll) und dem Secus zur Refugio de Lizara.  Dann nutze ich die GR 11 Variante-   "GR 11.1" - um Canfranc zu ereichen. Ab Canfranc über den GR 11 (Variante am Ibones de Anayet vorbei) bis in das Tal des Rio Ara. Das Ende meiner Tour- Gavarnie- ereiche ich über den HRP / GR 10.
Insgesamt hatte die Wanderung keine besonderen Schwierigkeiten. Viele bekannte Gipfel (wanderbare) liegen am Weg, wer will kann die Spannung also noch steigern. Die ersten 8. Etappen waren einsam, ich traf nur wenige Menschen. Ab Sallent de Gallego waren stellenweise schon Tageswanderer unterwegs, je nach Abschnitt war ich alleine.
Insgesamt waren es ca. 175 km und ca. 30.500 Höhenmeter:
15600 m bergauf, 14.800 m bergab (laut GPS- Track Analyse) in 12. Etappen
Höhenprofil der Tour- klick-
Zu den Fotos der Tour
Bei Flickr - hohe Auflösung
2160x 1440pix -  die Panos bis zu  4000pix breit
Als kleinere "Internet" Version-  700pix Höhe
Bei You Tube die Fotos  als HD Video
(ohne Musik......am besten selbst etwas suchen )
 
Kartenansicht der Tour
als topografische Karte oder Satellitenansicht
Alle Etappen mit Höhenprofil (einzeln wählbar)
Zoom bis zum Erkennen von Wegspuren....
Bisschen Geduld- es dauert etwas bis die Daten geladen sind (je nach Geschw.... )
Die Tour als Track im
GPX Format
(evtl. rechtsklick- speichern unter...)
Mit dem GPS - Tracklog  
kann die Tour mit Google Earth über Gipfel und durch Täler nachgeflogen werden.
--  als kmz Datei  --
 Karten
Ich nutzte zur Planung-
Vor allem- die Topo Pirineos  (freie Karte fürs Garmin und PC)
dazu-
Memory map Pyrenees &South/West France (französische IGN auf DVD-1:25:000)  
Google Earth
Passende Editorial Alpina Karten habe ich mir nicht extra gekauft- die meisten Wege sind sicherlich dort eingetragen.
Papierkarten im Rucksack:
Kartenausdrucke in 1:30.000 (Umgebung des geplanten Tour)
Als Backup im Rucksack- die Carte de Randonnees Rando Edition:
Anso - Hecho Nr. 25
Gavarnie- Nr. 24
1:50.000"mehr zu Karten"
 
Anreise- 04/ 05.09.2013- Solingen/Köln- Lescun
 
Mit dem Zug, wieder Früh gebucht - kosten der Anfahrt dann rund 90€.
- Mit dem Thalys von Köln nach Paris Nord
- Metro zum Gare Austerlitz  
- Nachtzug nach Pau
- Zug nach Oloron- St. Marie
- Bus nach Lescun
Der Bus läst mich an der Strasse nach Lescun - am Pont de Lescun- aussteigen. Leider ist es schon spät- 15:30, in Pau und Oloron musste ich lange auf die Anschlüsse warten. An anderen Tagen wären jedoch ein früheres Eintreffen möglich- nur da kann ich nicht!
 
Mit im Bus sind zwei deutsche Wanderer die ebenso am Pont de Lescun aussteigen- sie waren eine Woche auf dem GR 10 unterwegs und holen nun ihr Auto ab.
Auf der Straße geht es nun stetig aufwärts. Das Wetter ist gut- angenehm warm.  Lescun besuche ich nicht, sondern gehe direkt zum Camping (Höhe 850m ) etwas außerhalb. Trinke dort eine Cola, fülle die Wasserflaschen und mache mich dann um 17 Uhr auf den Weg- ein paar Kilometer will ich noch schaffen.

1. Etappe- 05.09.2013- Camping Lescun -- Bivac, nähe der Cayolars d'Anaye - HRP Variante
 
Kartenausschnitt
 
Die ersten 2,5 km gehe ich noch über Asphalt. Ein paar Abkürzungen über Trampelpfade zwischen Farnen und Gebüschen sind dabei. An einem "Parkplatz" biege ich in zum Plateau de Sanchese ab (Wegweiser), nun auf einer Schotterpiste mit Bäumen drumherum. Am Plateau angekommen -links steile Felswände rechts Wald und Wiesen und noch weiter die Orgues de Camplong. Zwischen den Felsen führt eine recht einfache und gut sichtbare Möglichkeit bergan, um in des Vallon de Anaye einzusteigen. Die ersten Meter sind etwas steil, dann geht es gemütlich durch einen Wald. Die Hütten "Cayolars d' Anaye" sind schnell ereicht. Beide Hütten sind abgeschlossen. Es scheint aber, das sie zur Zeit vom Schäfer genutzt werden.  Etwas oberhalb (so 180m) finde ich noch eine offene Hütte- die aber voller Werkzeug ist. Also baue ich nur wenige Meter entfernt das Zelt auf (ca. 1530m). Hier ist jetzt alles im Schatten, die Sonne wird bald untergehen. Am Trog neben der kl. Hütte zapfe ich Wasser und wasche mich. Unten an der Refuge gehen die Türen auf, Licht brennt nun, Blech klappert. Der Schäfer ist zurück. Er ruft seine Schafe, die nun aus allen Richtungen zur Hütte strömen.
Mittlerweile ist mein Essen fertig- ich setzt mich auf den Felsen nebenan und lass es mir schmecken.
 
Einfache Pfade, keine Orientierungsprobleme.
In TopoPirineos und  in der Anso - Hecho Nr. 25, eingezeichnet
 
Tourdauer:           04:00 Std.
höchste Höhe:         1550 m
Bergauf:                   722 m
Bergab:                     56 m
Länge:                    7,8  km

2. Etappe- 06.09.20123- Cayolars d'Anaye -- Cabane de Hoya la Solana - GR 12 /GR 13
 
Kartenausschnitt
 
In der Nacht zucken Blitze. Das Gewitter ist entfernt, der Himmel jedoch hell erleuchtet und riesige Wolkentürme zu erkennen. Hier ist es soweit ruhig, das Wetter ereicht mich nicht. Am Morgen sitz ich jedoch im Nebel. Feucht und frisch ist es.
Um 8:30 bin ich auf dem Pfad- den ich jedoch erstmal suchen muss. Im Nebel muss ich immer wieder genau schauen, die Spur ist nicht immer gut zu erkennen und Steinmänner nicht so häufig- doch ist es nicht problematisch auf dem "Weg" zu bleiben. Eine Stunde später erreiche ich die Sources de Marmitou (1860m)- ein guter Bivacplatz mit Wasser und angenehmen Wiesen. Mittlerweile ist die Sicht besser. Die Sonne schaut ab und zu mal vorbei.
Der Weg wird nun steinig, er führt mich recht gut Markiert mit Steinmännern etwas steil zum Col de Ourtets (ca. 2150m). Von hier ist der Pic de la Table (2421m)und der Hiru Erregeen Mahaia (2448m) gut zu erreichen- ich will jedoch nicht mit dem Gepäck dort rauf, alles sieht recht steil aus, und irgendwie werde ich immer zurückhaltender - auch wenn es Wanderberge sind. Hier am Col de Ourtets beginnt das unübersichtliche Karstgelände. Ich ziehe nun eine große Runde um einfach dieses Gelände kennenzulernen. Teils brauch ich nun Hände um, teils ist es einfaches gehen. (auf der Karte- TopoPirineos als "Nafarroako Bira" eingetragen- einen Weg über denn ich nichts richtiges im Web finde)
 
Zurück am Col de Ourtets folge ich  wenigen Farbklecksen und Steinmännern und dem GPS. Auch hier ab und zu leichte Kraxelei, viele Steine, kein klarer Pfad. Immer ein rauf und runter. Ohne GPS ist die Orientierung bei schlechtem Wetter sicherlich sehr schwierig. Deswegen gibt es auch keine Fotos dieser Strecke- ich war einfach zu sehr beschäftigt.
Ich bin dann froh als ich den GR 12 (/13) ereiche. Rot/Weiße Zeichen, einfacheres Gelände und Wegspuren- wenn auch recht schwache. Das Wetter ändert sich nun, es dauert nicht lang und ich steh im Regen. Die Regenjacke lass erstmal ich aus, zur Belohnung bin ich natürlich irgendwann klatschnass und mit ist bitterkalt! Es dauert einige Zeit bis ich mich wieder wohl fühle. Auch hier muss ich genau auf die Markierungen achten, eine klare Richtung gibt es nicht, aber steile Felsabbrüche. Die  Rot /Weißen Markierungen sind aber frisch gepinselt und dadurch gut zu erkennen. Immer wieder sind kleinere Kraxeleien dabei- trotz dem Regen hab ich richtig Spaß.
Irgendwann wird es gemütlicher, bei Hoya de Portillon de Larra beginnt eine grasbewachsene Ebene. Hier muss hier eine kleine Hütte sein- die Cabana de Hoya la Solana(1860m). Die hab ich dann recht Schnell gefunden. Die Cabana ist eine Blechhütte, eher eine Abstellkammer als ein Schlafplatz. Auf dem Boden etwas Gerümpel, links und rechts "Regale"- 180 Lang und etwas breiter wie meine NeoAir. Ich bin müde und habe keine Lust das Zelt aufzubauen und bleib hier in der Cabane Wasser finde ich in de Nähe leider keines, ich hab aber noch genug für die Nacht im Rucksack. Hemd und Hose sind von dem nicht gelungenen "Ich laufe ohne Regenzeug durch den Regen" Experiment klatschnass. Mir ist jetzt kalt und meine Zähne klappern wild aufeinander. Hoffentlich ist das Zeug Morgen trocken!
 
Bis zum Col de Ourtets unproblematisch, das folgende Karst ist unübersichtlich und ab und zu etwas Kraxelei nötig. Bei schlechtem Wetter ist die Orientierung in dem Karst schwierig. Der folgende GR 12 ist gut markiert, das Gelände dort aber auch unübersichtlich und auch teils etwas Kraxelei nötig.
Der Pfad ist in der TopoPirineos (Lücken) und  in der Anso - Hecho Nr. 25, eingezeichnet.
 
Tourdauer:           09:10 Std.
höchste Höhe:         2318 m
Bergauf:                 1216 m
Bergab:                    845 m
Länge:                   14,3  km

3. Etappe- 07.09.20113- Cabane de Hoya la Solana- Refuge de Acherito. GR 13/ Senda Camille/ Nafarroako Bira
 
Kartenausschnitt
 
In der Nacht regnet es weiter, teils sehr heftig. Das Dach der kl. Cabane ist dicht und ich hab eine doch recht angenehme Nacht. Am Morgen schäle ich mich aus dem Schlafsack und prüfe erstmal meine Klamotten- sie sind trocken. Sie hingen an der Gittertür und der Wind nahm die Feuchtigkeit mit.
Um 9 Uhr ist alles gepackt und ich wieder auf dem Weg. Es ist weiter windig und regnet. Ab und zu ist es möglich die Umgebung mit wenig Wolken zu sehen- links in den Wolken der Pic de la Table (2421m)und der Hiru Erregeen Mahaia (2448m) und rechts der Pic de Ansabere (2372m), meine kleine Cabane ist auch zu erkennen. Wegen dem miesem Wetter steig ich nun nicht wie geplant zum Pic de Ansabere auf, sondern gehe erstmal talwärts zur Refugio de Linza. Der Weg ist unproblematisch, hat keine Schwierigkeiten und ist einfach zu finden. (GR 13+ Nafarroako Bira). Kaffee und Snack gibt es jetzt nicht, die Wirte sind am Putzen.
Trotz dem Mistwetter sind hier an der Refugio einige Tageswanderer. Sie drehen eine Runde und sind dann wieder fort.  Schon im Abstieg von der Cabane begegnete ich auch ein paar Wanderern.
Knapp eine Stunde später habe ich einen neuen Plan- auf dem  Senda Camille in Richtung Mallo de Acherito, dann nach Südwesten und über einen namenslosen Collado Abstieg in Richtung des Barranco de Acherito. So brauch ich nicht auf Gipfel und nur auf einem kleinen Stück einem Kamm entlang.
Zu Anfang gehe ich über eine Piste und durch Wald- im Barranco de Petrechema. Der Pfad wird schmaler und bildet nun einen kleinen Bach. Auf 1670m erscheint ein Kessel, ein Pfad führt mitten rein, ich muss jedoch den schmaleren Spuren nach rechts folgen. Über gut platt getretenes Geröll geht es weiter. Auf 1760m verpass ich meinen Abzweig- wenn es denn einen Gäbe. Ohne GPS würde ich reichlich Schwierigkeiten haben. Nur ab und zu kann ich etwas weiter Blicken, oft ist die Sicht um die 50m, die Bergspitzen sind jedoch immer in den Wolken. Spuren sind mal deutlich, mal nur schwach zu erkennen. Ich muss mich jedenfalls hier "rechts" halten. Ich geh über Gras das immer wieder von weißem Felsen aufgebrochen ist. Um 15:15 erreiche ich den Collado Huerto del Acherito (ca. 2170m). Ich halte mich nun nach "rechts", - links wäre der Aufstieg zum Mallo de Acherito. Der ist liegt nur in Wolken, und bei dem Wetter ist mir ein ein Aufstieg zu unsicher. Ich bin gespannt welche Schwierigkeiten der bald folgende Collado hat. Aber erstmal muss ich dort ankommen. Ich muss etwas suchen, das GPS (Karte/ eingezeichneter Weg) ist hier nicht so genau und Spuren und Zeichen sind Mangelware. Erst gehe ich zu weit bergab - dann hoch Richtung des im GPS eingezeichneten Weges, dort ist es dann zu steil um zum Collado abzusteigen- daher muss ich einen Bogen - wieder herunter-  schlagen und ereiche dann endlich den namenslosen Collado- 2155m.
Links geht es hier bergab- zuerst etwas steil und rutschig- dann ohne Probleme durch steiniges Gelände. Ab und zu Gibt es Steinmänner und Spuren. Dann beginnen Grashügel- mal mit Spuren- mal ohne, einfaches gehen, nur die Stiefel sind voller Schlamm. Im Regen erreiche ich die Refugio d' Acherito.(1708m) Es stinkt kräftig nach Mist, die Viecher sind aber irgendwo im Tal. Die Hütte hat zwei "Räume- im linken regnet es jedoch rein, das Dach ist kaputt. Der andere Raum ist OK- außer ein paar Säcken mit Salz und einem einem Kamin ist es hier leer. Ich richte mich also häuslich ein, koche mir die üblichen Nudeln, trinke dazu einen heißen Tee mit viel Zucker und krieche dann in den Schlafsack. Besuch bekomme ich keinen.
Am Abend klart es auf, ich kann mal etwas sehen. Das läst für Morgen hoffen- endlich besseres Wetter.
 
Wanderung ohne echte Schwierigkeiten. Was bei dem Wetter auch gut ist. Das GPS brauchte ich immer wieder- bei gutem Wetter ist die Orientierung sicher einfacher.
Meine eigentliche Planung über den Pic de Ansabere und den Mallo de Acherito zu gehen musste ich leider ändern.
Der Pfad ist in der TopoPirineos und  in der Anso - Hecho Nr. 25, eingezeichnet.
 
Tourdauer:           09:00Std
höchste Höhe:         2170 m
Bergauf:                 1000 m
Bergab:                  1150 m
Länge:                   15,1 km

4. Etappe- 08.09.2013- Refuge d' Acherito-- Refugio Forestal Castillo d' Acher - PR Weg
 
Kartenausschnitt
 
Später - und die ganze Nacht regnet es wieder- kräftig und mit reichlich Wind. Ich bin froh, hier  in der Cabane zu liegen.
Jetzt am Morgen ist es nebelig und feucht, grad ist mal eine Regenpause. Ich packe meine Sachen und zieh dann los (9:15)
Der Weg durch den Barranco de Acherito- ich nehme die "rechte Talseite"-  hat keine Schwierigkeiten. Grünes Gras, meistens Wegspuren. Ab und zu enden die Spuren (Kuh....) - dann such ich mir eine neue- es geht immer das Tal hinunter. Um 11 Uhr ereiche ich das Valle de Hecho (1220m) - nach "links" ist der wunderbare Barranco Aguas Tuertas. Den kenne ich ja vom letzten Jahr. Ich gehe also weiter runter in das Tal- Richtung Selva de Oza. Mittlerweile regnet es wieder, es nervt, macht keinen Spaß. Dazu muss ich nun über blöden Asphalt gehen. Nach knapp 3 km erreiche ich den  Camping "Selva de Oza" - leider hat er zu (recht zugewuchert- wird aber wieder eröffnet- siehe Webseite). Nichts mit aufwärmen und einem heißem Kaffee. Ein Stück weiter ein paar Unterstände- Grillplatz, ein kl. Kinderspielplatz- alles etwas Baufällig. Noch ein paar Meter weiter ein Klettergarten- der gut gepflegt auszieht. Trotz Mistwetter sind hier ein paar Autos und Spaziergänger!
Ich setz mich in eine Grillhütte und mache Mittag. Ich bin schlecht gelaunt- die Nässe setzt mir zu. Alles ist klamm und mir ist kalt. Handynetz habe ich auch hier nicht- am Camping bei Lescun am 1. Tag der Wanderung sendete ich meine letzte Nachricht. Zum Glück habe ich den Spot Messenger- sonst wären die Sorgen bei meiner Familie groß.
Bevor ich ganz durchgefroren bin gehe ich lieber weiter. Bis zur Refugio unterhalb des Castillo Acher soll es noch gehen. Ein Schild an der Strasse zeigt den Einstieg. Über breite Waldwege geht es stetig bergauf. Die Pfade werden schmaler und auch steiler, so das es auf dem vom Regen rutschigen Waldboden gar nicht so einfach ist höher zusteigen. Nach der Baumgrenze haben Wanderer, Kühe und das Wetter tiefe Furchen in den Boden gegraben. Die Refugio Forestal Castillo d'Archer liegt auf 1738m. Nur ein paar Steinwände, ein Dach, ein Fenster, ein Kamin und eine löchrige Tür. Drumherum befinden sich schöne Wiesen und Aussichten. Ich mach erstmal Pause. Die Sonne blinzelt nun ab und zu mal hervor, und die Wolken verziehen sich etwas. Eine Gruppe Spanier ruht sich nach dem Aufstieg zum Castillo d' Acher hier aus, mir wird Schinken und Käse angeboten.
Eine Quelle gibt an der Refugio nicht- ich steig so noch mal bergab und hole mir Wasser aus dem Bach. Dann genieße ich nur noch die Ruhe, das weiche Gras, ab und zu mal die Sonnenstrahlen und natürlich die Aussichten.
Den ganzen Nachmittag grüble ich darüber, ob ich Morgen auf den Castillo d' Acher rauf soll. Ein Berg wie eine Burg-  Steil wird der Aufstieg sein, vielleicht mal ein wenig Kraxeln. Ich entscheide jetzt schon- kein Aufstieg- weiter Wandern. Das Wetter ist mir zu unsicher, und das weitere Gelände Unbekannt und Nebenwege. Das reicht mir an Spannung und Schwierigkeiten.
Unproblematische Pfade, keine Orientierungsprobleme. Einfache Wanderung.
In TopoPirineos und  in der Anso - Hecho Nr. 25, eingezeichnet
 
Tourdauer:           05:50Std
höchste Höhe:         1738 m
Bergauf:                   702 m
Bergab:                    626 m
Länge:                   12,1 km

5. Etappe- 09.09.2013- Refugio Forestal Castillo d' Acher- Refugio de Lizara - PR Weg/ GR 11. 1

Kartenausschnitt

Die Nacht ist ruhig, kein Regen, kein Wind. Endlich scheint die Sonne, blauer Himmel begrüßt mich, mit einer wunderbaren Sicht über Selva de Oza. Um 9:10 bin ich auf dem Weg. Ein gut sichtbarer Pfad führt in Richtung des Barranco de Borregueril de Achert. Nahe des Baches beginnt ein einfach zu laufendes Grasgelände mit guter Spur und ab und zu mal einem Steinmännchen. Auf ca. 1860m wechsele ich die Bachseite. Der Bach hat hier  einen tiefe Furche gegraben, der Lehm ist rotbraun, rechts von mir dazu grünes Gras und die steilen Felsen Punta Costatiza- Überraschend schön! Zeichen sind hier kaum, auch keine klare Wegspur mehr, die Richtung aber eigentlich klar. Den Puerto de Acher (2156m) ereiche ich dann wieder über Pfadspuren und auch finden sich ab und zu mal ein paar Markierungen. Zeit für das Frühstück! Und mal checken ob ich Handynetz habe- ja- das erste mal seit Lescun. Die Bedingungen sind heute Ideal- gute Sicht, trocken und nicht zu warm- so 15°. Der leichte Wind ist kühl so das ich Schutz hinter einem Felsen suche und dort die Sonnenstrahlen genieße. Und der Blick hinunter zum Castillo d' Acher ist etwas besonders.
 
Nach gut 45 Minuten schultere ich denn Rucksack und such mit den Augen den weiteren Weg. Nach Südwest führt ein steiniger Pfad Richtung des Secus (2340m) bergan. Auf 2245m beginnt ein kl. grasiges Plateau (links geht es zum Gipfel), am Ende ein steinerneres Tor, dann recht steil bergab über rutschiges Geröll. Ab und zu gibt es Farbkleckse und Steinmänner. Irgendwann hören die Markierungen auf (oder ich laufe falsch... ), ich suche mir dann meinen eigenen Weg und komme ohne Probleme auf einem schönen grasbewachsenen Plateau an. Mittig ein großer Steinmann (1904m) mit frischen Farbmarkierungen.  Ich mach wieder Pause, die Sonne hat mittlerweile Kraft- es  ist einfach herrlich.
SSW führt der Barranco de Taxeras hinab. Dort liegt auch die Refuge de Secus. Beides ist jedoch nicht meine Richtung, ich suche einen Pfad der in die linke Flanke des Barranco führt und dort weiter ansteigt.  Hier auf dem Plateau sind keine Zeichen und Wegspuren- ich marschiere so suchend (mit Unterstützung des GPS) in die Richtung und finde dann schwache Spuren-  das muss "mein" Weg sein. Mal sind die Spuren recht gut zu sehen, mal schwächer- es gilt einfach der Flanke zu folgen. bei schlechter Sicht ist die Wegfindung unterhalb des Secus und hier in der Flanke bestimmt nicht einfach. Irgendwann muss ich laut Karte links abzweigen, was ich jedoch träumerisch verpasse und das Ende des Barranco erreiche- woher  nun? Ich folge dem Gelände (Osten), gehe in den Barranco del Foraton, steige weglos und ohne große Probleme aufwärts und treffe dann wieder auf den Pfad, der sich ab und zu verliert-  aber auch hier ist das Gelände einfach - meist Gras, bisschen Steine- und die Richtung ist klar. Der Collado de Foraton (2014m)ist ein Grasbewachsener Rücken. Ein Zaun verhindert das Weidetiere in das Nachbartal laufen. Bergab geht es nun zur  Refugio de Lizara (1520m). Eine recht moderne und ordentliche Refugio mit - ganz wichtig- Duschen und gutem Essen!
Nach der Anmeldeprozedur und dem Duschen bestellt ich mir ein großes Bier. Ich genieße die Sonne vor der Hütte und lese noch ein wenig.
Zu Beginn unproblematische Pfade, keine Orientierungsprobleme. Wanderung ohne besondere Schwierigkeiten. Der Abstieg vom Secus nach Taxeras ist dann teils steil und schlecht markiert. Auch der weitere Weg ist ist schlecht markiert, mit undeutlichen Pfadspuren. In TopoPirineos und  in der Anso - Hecho Nr. 25, eingezeichnet. Der Abstieg vom Plateau neben dem Secus in der TopoPirineos nicht eingezeichnet (bzw. ein Stück weiter westlich- Puerto des Taxeras)
 
Tourdauer:           07:50Std
höchste Höhe:         2252 m
Bergauf:                   847 m
Bergab:                    994 m
Länge:                   12,0 km

6. Etappe- 10.09.2013- Refugio de Lizara- Canfranc Estacion- GR11.1
 
Kartenausschnitt
 
Hüttennächte sind manchmal ziemlich unangenehm, zwei müssen sich noch Unterhalten, mindestens einer schnarcht, einer muss auf Klo und ein anderer sucht grad irgendetwas mit der Taschenlampe. Hier in der Refugio de Lizara gibt es kein Bettenlager, sondern mehrere saubere Zimmer mit eigener Dusche. Ein dutzend Menschen Übernachten heute in der Hütte, die verteilen sich auf die Räume- so hatte man seine Ruhe. Ich mag den September- es sind einfach nicht soviel Menschen Unterwegs.
Um 9:15  bin ich auf dem Weg. Das Wetter ist jetzt noch gut, ein wenig frisch, Wolken am Himmel. Ich nehme den Pfad der entlang des Plateau führt (Llano Lizara)- grobe Richtung - immer nach Westen. Am Barranco de Articuso beginnt der Aufstieg der ohne Schwierigkeiten bis zum Collado del Bozo (1995m) führt. Mittlerweile hab ich die Regenjacke an, es ist windig und kühl. Die Landschaft zeigt hier starke Gegensätze, links steile Felsen und Gipfel über 2600 m (Bisaurin, Pico de Lena....Pico de Aspe ), rechts grasige Rundungen so um die 2000m.  Der GR 11. 1 , dem ich hier folge, berührt hier nicht die felsigen Landschaften, er bleibt auf einfachen Wegen. Von Frankreich weht ein kräftiger Wind, dicker Nebel versucht es nach Spanien zu schaffen, dort scheint jedoch die Sonne. Es regnet hier nicht- der Wind treibt jedoch Regentropfen weit nach Spanien- komisches Wetter- und ich befinde mich an dieser Wettergrenze und mach mir reichlich sorgen ob ich mich bald in einem kräftigen Gewitter befinde.
Der Abstieg vom Collado del Bozo führt über Graspfade bis auf 1810m , dem Talschluß des Barranco de Igüer, der hier ein Plateau bildet.  Pfadspuren verlieren sich (oder ich verpasse sie), ein kl. Felsen Wirrwarr, zwischen welchen Felsen muss ich nur her? Dann sehe ich das Dach einer Hütte (Wohl die Refugio del Cubilar- die in den Karten um 600m falsch eingezeichnet ist). Die Tür des Geräteschuppen steht offen, ein Schaf sitzt dort ziemlich kraftlos auf dem Boden. Zwei Junge hat es vor kurzem geboren, leider sind beide tot. Ich weiß nicht wie ich dem Tier helfen kann? Wasser hat es, ich hab keine Ahnung. Unwohl gehe ich dann weiter.
Eine Felsen "Terrasse" unter der Hütte sehe ich dann einen Steinmann, dort muss ich her. Nach einigen Metern gehe ich wieder auf einem gutem Bergpfad, der dem Barranco de Igüer folgt (1730m) . Ein Mann steigt hier von der Talsohle mit einem Ballen Stroh aufwärts, wie sich herausstellt ist dies der Schäfer. Über meine Nachricht- der Tod der Jungen-  ist er sichtlich traurig. Hoffentlich kann er dem Muttertier helfen.
Hier scheint mittlerweile die Sonne, die Nebelbank steht weiter über den hohen Bergen. Der Pfad wendet sich nun nach links, in den Barranco de Riguelo- Wind bläst nun  wieder kräftig von Frankreich runter, Nebelschwaden,  dicke Regentropfen.
Eigentlich hatte ich vor dem Mallos de Lecherin zu umrunden, in diese Wettersuppe dort oben trau ich mich aber nicht rein. Also bleib ich auf dem GR 11.1 und steig nun zum Collado de Magdalena auf. Ich erwarte eine gut ausgetretene Spur, die ist aber nicht immer vorhanden. Immer wieder muss ich den Pfad suchen- es ist nicht schwierig die Richtung zu finden- eher eine gute Beschäftigung. Der Collado befindet sich auf 2040m. Eine viertel Stunde später erreiche ich die unbewirtschaftete Refugio Militar Lopes Huici. Mehrere Räume mit Stockbetten und alten Matratzen hat sie. Ich mach es mit ein wenig gemütlich, Brotzeit!
Um 15:30 verlasse ich die Hütte, achte nicht auf die Karte (+GPS). Ich folge Spuren und ein paar Markierungen erstmal nördlich, um dann einen Bogen talwärts zu schlagen.  Jedenfalls ein wenig entfernt von dem in der Karte - der Topohispania- eingetragenen GR 11.1. (- in der TopoPirineos ist der GR 11.1 nicht hier nicht namentlich eingetragen)
An der (abgebrannten) Refugio de Majada Lecherin Bada gibt es eine Viehtränke. Daneben ein Geräteschuppen, zur Not kann in dem Schuppen übernachtet werden. Die nächste etwas bessere Hütte ist die Refugio de la Majada Garbadito, wenn andere Wanderer ihren Müll mitnehmen würden! Kurz überlege ich hier zubleiben, verwerfe das schnell. Will noch mal Duschen und in einem halbwegs gutem Bett schlafen. Das ganze hier ist einfaches Wandern, außer das man sich ab und zu für den richtigen Pfad entscheiden muss. Wald beginnt, eine Piste , ein paar Pilzsuchende sind hier Unterwegs.
Um 18:20 komme ich an der N- 330 an. Bis nach Canfanc Estacion ist es noch ein Stück. Ohne lang zu grübeln halte ich den Daumen raus- das erste Auto hält an. Was für ein Glück! Der nette Franzose will eigentlich durch den Tunnel du Somport nach Frankreich fahren, biegt dann aber in den Ort ab und bringt mich zum Bahnhof. Ich gehe zur Herberge Pepito Grillo. Trotz "Jakobweg" ist hier wenig los, und so hab ich hier auch einen entspannten Abend.
 
Einfache Wanderung, wenig Orientierungsprobleme.
 In TopoPirineos und  in der  Anso - Hecho Nr. 25 eingezeichnet.
 
Tourdauer:           09:14 Std.
höchste Höhe:         2034 m
Bergauf:                 1141 m
Bergab:                  1494 m
Länge:                   23,4 km
die letzten 4,2 km davon mit dem Auto - per Anhalter nach Canfranc

7. Etappe- 11.09.2013- Canfranc - Ibones del Anayet- GR 11
 
Kartenausschnitt
 
Die nächsten Tage werde ich dem GR 11 folgen- Richtung Sallent de Gallego und weiter bis in das Ara Tal- das vom Vignemale, dem höchsten französischen Pyrenäen Gipfel mit  beherrscht wird. Auch hier gibt es mehrere Varianten- eine durch den Barranco de Izas (diese ist  im GR 11 Führer des  Conrad Stein Verlags beschrieben), die andere folgt dem Canal Roya. Ich frag den Wirt des Pepito Grillo welche Route er empfiehlt. Beide strecken sind schön , sagt er- "die Canal Roya Route führt an den Ibones de Anayet vorbei- die ist ein wenig schöner".
Ich Frühstücke noch in Ruhe in der Herberge, außer mir lassen noch zwei andere Wanderer sich den Kaffee schmecken. Kurz vor 9 Uhr  stehe ich an der draußen, auf der anderen Straßenseite werden grade die Jalousien hochgezogen- der kl. Supermarkt öffnet. Wenig später ist Käse, Wurst ,Baguette und Tütenfutter im Rucksack verstaut. Der Morgen ist frisch, ich schätz so um die 10 °- es dauert noch bis hier unten die Sonne erscheint.
Um 9:30 bin ich wieder auf dem Weg. Geh zum Bahnhof, nach links und überquere die Gleise. Canfanc Estacion ist ein großer, und sehr aufwändig gebauter Bahnhof in einem recht kleinem Bergort. Ein Bahnhof der so langsam vor sich hin verfällt..... Geschichte! (Link zu Fotos und Infos... ) Schnell ereiche ich Wald mit einer Piste, die dann zu einem Pfad wird. Die nächsten  knapp 3 km folge ich dem Tal und dem gut sichtbaren Weg und Wegweisern. Die N 330 ist nur knapp 100 m entfernt. Doch höre ich selten Autos, und die Straße verschwindet hinter Büschen und Bäumen. Viel Verkehr ist heute nicht - auf einer der wenigen Verbindungsstrassen zwischen Frankreich und Spanien.
Gegen 10:30 komme ich an am Tal des Canal Roya an, ich gehe noch weiter über den Rio de Canal Roya und biege dann in das Tal ab. (Piste). Der Camping hier hat schon zu, alles ist abgebaut- für das nächste Jahr! (Höhe 1380m)Das Wandern hier ist eher ein gemütlicher Spaziergang, recht wenig Steigung, einfache Wege. im Rückblick steile Felsen- wohl Lecherin, Sombrero (über 2500m hoch) und das Tal eher lieblich und grün. Ich wechsele die Bachseite (GR 11 Schilder) gehe vorbei an der einfachen Refugio de Canal Roya. Das Tal schwenkt nun langsam nach Südosten, ereicht den sehr schönen  Talschluß, der vom Pico de Anayet (2556m) beherrscht wird. Irgendwo wischen den Felsen geht "mein" Weg hoch. Schwachen Wegspuren und ab und zu einem Steinmänne folge ich, bin gespannt welche Schwierigkeiten der Aufstieg hier hat.
Keine wirklichen, ein bisschen Anstrengend, mal schmal und mit ein wenig Abgrund. Der Pfad ändert die Richtung, rechts halten, dann wieder links- dann taucht die große Ebene mit den Ibones de Anayet (2232 m), dem Pico de Anayet (2556m) und etwas weiter entfernt, dem  Pic du midi d' Ossau auf - Wunderbar!
Kein anderer Mensch ist  hier oben, ich habe die Seen und Berge für mich alleine. Ich zieh eine Runde, genieße Landschaft und Ruhe- es geht mir gut.  Das Zelt baue ich dann östlich des Ibon de Anayet auf. Grüne Wiesen, glasklare Bäche fliesen hier. Nudeln mit Bolognese koche ich zum Abendessen- dazu einen heißen Kaffee
Zum Abend gibt es Wolken, kühl wird es, ich verzieh mich ins Zelt und hoffe auf gutes Wetter.
 
Einfache Wanderung, wenig Orientierungsprobleme.
 In TopoPirineos und  in der Gavarnie- Nr. 24 eingezeichnet.
 
Tourdauer:           06:45 Std.
höchste Höhe:         2237 m
Bergauf:                 1190 m
Bergab:                    102 m
Länge:                   13,2 km

8. Etappe- 12.09.2013- Ibones del Anayet- Sallent de Gallego- GR 11
 
Kartenausschnitt
 
0 ° ist es in der Nacht. Meine Uhr hat einen Temperatursensor, ich leg sie in das Gras vor dem Zelt - ab und zu schaue ich  mal in der Nacht darauf. Am Morgen findet sich kein Raureif, es ist knapp über dem Gefrierpunkt. Der Himmel strahlt nun im besten Blau, der Nebel vom Abend hat sich aufgelöst. Ich steh doch etwas später auf, ist mir noch zu kühl. Packe dann mal wieder den Rucksack. Die Sonne wärmt mich, viertel nach zehn, ich besuche noch mal den Ibon de Anayet, schau zum Pic du midi d' Ossau und noch mal über das Plateau (2240m) und "suche" dann den GR 11.
Früh sind hier zwei Wanderer Unterwegs. Ich steige nun hinunter in den Barranco de Culivillas. Der Pfad hat keine Probleme, ist gut markiert und führt stetig bergab. Ab 1780m wird es öde. Ein Skigebiet, mit seinen jetzt verschlossenen Gebäuden, Liften, Parkplätzen und der dazu gehörigen Strasse. Lustlos schleppe ich m ich hier weiter. Mehrere Tageswanderer begegnen mir auf dem Asphalt. Auf 1615 m ereiche ich die A 136, mit über 100 km donnern Autos und LKWs vorbei. Wanderer müssen von hier aufsteigen, die Strasse ins Skigebiet ist im Sommer gesperrt, nicht grad eine lohneswerte Wanderung von hier.
Ich muss auf die andere Straßenseite, zum Glück ist nicht soviel Verkehr. 480 m gehe ich am Rand der Strasse, kann dann Endlich fort von  ihr. Ab und zu schau ich auf das GPS, gut markiert ist der GR 11 hier nicht- und ich hab keine Lust auf Umwege. Insgesamt eine unschöne Strecke, immer nahe der A- 136. Ab Formigal (im Sommer ein  unschöner, verwaister  Skiort) wieder Asphalt, dann den Rest Richtung Sallent de Gallego etwas angenehmer- Feldwege, vom Mauern eingefasste Wiesen- beim Klettern über eine Mauer reiße ich mir des Netzgewebe meines Rucksackes auf- zum Glück nur wenig.
Sallent de Gallego ist dafür eine netter kleiner Ort. Nichts tolles, aber OK um Abends ein wenig durch die Gassen zu schlendern. Ich steuere den Markplatz (1292m) an, setze mich in ein Cafe und genieße die Sonne. Es ist richtig schön warm. Trinke mir ein Bier, esse einen Salat und fülle mich- trotz einer nicht so schönen Etappe - gut!
Ich übernachte im Hotel Balaitus- und liege dort bestimmt eine Stunde in der Wanne. (ca. 40 €- bin mir nicht mehr sicher).
Eine Refugio gibt es in Sallent nicht- aber einen Camping. Die Albergue Foratata oder auch das Hostal EL Centro sollen die  preiswertesten Übernachtungsmöglichkeiten sein sein. Dazu gibt es einen kl. Supermarkt, Post, Geldautomat/ Bank, Restaurants.
Einfache Wanderung. Insgesamt eine langeilige und nicht bes. schöne Etappe.
 In TopoPirineos und  in der Gavarnie- Nr. 24 eingezeichnet.
 
Tourdauer:           04:50 Std.
höchste Höhe:         2240 m
Bergauf:                   182 m
Bergab:                  1069 m
Länge:                   13,2 km

9. Etappe- 13.0.2013-  Sallent de Gallego - Bivac am Ibon de Llena Cantal - GR 11
 
Kartenausschnitt
 
Porentief sauber verlasse ich Sallent (1280m) gegen 9:30. Heute steht eine reine GR 11 Wanderung an- keine Variante. Etappenziel wäre der kl. Kurort Banos de Panticosa, ich nehme mir aber vor irgendwo auf dem Weg zu Zelten. Ich hab keine Lust auf große quälerei- immerhin muss ich über zwei hohe Pässe- den Collado de Tebarray (2760m) und Cuello  de Inferno (2721m). Zuerst ist die Wanderung recht gemütlich- ein wenig Asphalt, Piste, Pfad, Piste- an der Embalse de la Serra dann durchgehend auf Pfaden. Wenn auch oft mal breite. Erst geht es recht gemütlich durch den Wald, dann wird das Tal schmaler, der Riu aguas Limpias zeigt seine Macht. Der Weg ist hier sogar mit einem Seil "gesichert". Den Wald lasse ich zurück. Die hellen Steine Reflektieren ordentlich die Sonne, der Schweiß fliest- es ist heiß. Auf 2180m liegt die Embalse de Respomuso (links die Refugio de Respomuso). Der höchste Gipfel, ist der Gran Facha (3005), die Pyramide in der Mitte auf dem Foto muss der  Pico de Llena Cantal sein (2920m). An der Refugio de Respomuso (2220m) hole ich mir erstmal Cola.... . Siesta- zu warm zum weiterlaufen. Ich mache es es mir gemütlich, sitze im Schatten und warte auf angenehmere Temperaturen. Eine Handvoll Menschen kommen und gehen, meist Tageswanderer, zwei Spanier die mit Seil etc. zum Klettern ausgerüstet sind und zwei mit Riesenrucksäcken.  Niemand spricht deutsch, überhaupt begegne ich recht selten Wanderern die deutsch sprechen- meist sind es Spanier und Franzosen.
Um 15:45 ist es etwas angenehmer. Ich mach mich auf den Weg- will aber nicht mehr so weit laufen. Ziel ist der Ibon de Llena Cantal. Ich folge den weiß/Roten Zeichen, vorbei an der unbewirtschafteten Refugio de Alfonso Xiii (blöderweise schau ich nicht rein... ), schlag dann einen Bogen, um mich einfach mal umzusehen und geh dann wieder auf den GR 11 um in Richtung des Ibon aufzusteigen. Leicht geht es über angenehmen Grasboden, eine Spur ist gut sichtbar Der Pfad wird steiler - ohne dabei schwierig zu werden und schon liegt der  Ibon de Llena Cantal (ca. 2430m) vor mir. Hütehunde laufen mir über den Weg, der Schäfer ist auch nicht weit. Irgendwie verständigen wir uns - der Schäfer ist jeden Abend hier oben und reicht seinen Schafen ein paar Leckereien. Das Balaitous (3144m) liegt gegenüber, Wolken zieht durch das Tal des Riu Aguas Limpas- ich und der Hirte genießen den Ausblick.
Das Zelt baue ich am südlichen Ende auf, dort sind ein paar Steine als Windschutz aufgestellt. Direkt am See werden auch Heringe in den Boden geschlagen. Die beiden kommen aus Bolivien- studieren in Belgien und sind auf dem GR 11 Unterwegs. Sie haben einen Haufen Zeug mit - er schleppt über 30 kg. Wir quatschen ein wenig, sie bieten mir Kaffee an- dann zieh ich mich zurück. Essenszeit!
Die beiden hohen Pässe, Collado de Tebarray und Cuello de Inferno, sind auf Morgen verschoben.
 
Ein Tag ohne Schwierigkeiten auf dem GR 11
 In TopoPirineos und  in der Gavarnie- Nr. 24 eingezeichnet.
 
Tourdauer:            08:07 Std. (mit einer recht langen Pause- über 2 Std. an der Refugio de Respomuso)
höchste Höhe:         2432 m
Bergauf:                 1419 m
Bergab:                   226 m
Länge:                   15,9 km

10. Etappe- 14.09.2013- Bivac am Ibon de Llena Cantal- Refugio Casa de Piedra (Banos de Panticosa)
 
Kartenausschnitt
 
Um kurz vor neun erreichen die ersten Wanderer den Ibon de Llena Cantal. Ich muss noch packen- und putz mir grade die Zähne. Die Nacht war knapp über 0°, der Himmel ist blau, die Sonne strahlt, langsam verschwinden die langen Schatten und ich mach mich auf den Weg (9:40). Das wird ein guter Tag. Schnell führt es in einen Geröllhang , zwei Schneefelder muss ich queren. der Schnee ist noch hart und kaum gespurt- wohl vom Regen ausgewaschen. Die Wegfindung ist kein Problem, die GR 11 Wanderer haben eine gut sichtbare Spur getreten. Gradaus eine glatte Felswand, der Pfad wendet sich nach links und wird dann steiler. Die letzten Meter zum Collado de Tebarray sind sehr steil, ab und zu zieh ich mich an den Felsen hoch- keuchend und schwitzend ereiche ich den Pass- 2770m. Pause- Trinken- das machen auch zwei Spanier mit Kletterausrüstung.
Runter geht's auch wieder steil, ich brauch mal die Hände- die Kletterer sind trittsicherer und "gehen". Es sind nur wenige Meter hinunter dann quert man auf einfachem Pfad oberhalb des Ibon de Tebarray. Über uns der Infierno- 3084 m. Nach nur  knapp 400m der Cuello del Infierno (2721m). Es ist Samstag, gutes Wetter- das erste mal, das ich immer wieder andere Menschen im Blick habe. Über Geröll und auch Schneefelder steig ich hinunter. Am Ibon Azul Superior (2420m) wird es wieder flacher, ausgetretene Pfade führen um den See. Ein paar Höhenmeter tiefer- der Ibon Azul Inferior (2370m). Hier recht viel los - es ist Samstag, die Menschen nutzen das gute Wetter. Ein paar machen mit mir Pause am See- andere gehen rauf- andere runter- ich gehe dann auch weiter bergab. Vorbei an den Embalse de Bachimana Alto + Bajo. An der Refugio de Los Ibones Bachimana bestelle ich mit ne Cola und ein Bier. Es sind heute wirklich viele Menschen Unterwegs-  das ist hier wohl eine beliebte Gegend für Tageswanderer.
Ich steige- weiter auf dem GR 11-  zum Rio Caldes hinunter. Schön ist es hier, ein steiler, felsiger  Talschluß, die ersten Bäume tauchen auf. Der Abstieg nach Banos de Panticosa ist besonders interessant und schön, zwischen steilen Felsen windet sich der Pfad bis zum Etappenziel - der Refugio Casa Piedra auf 1630m.
Es ist einiges Los hier, irgendwann komm ich dann an die Reihe- melde mich an, gehe duschen, wasche mein T- Shirt- und setze mich draußen vor die Refugio- knabbere an den patatas fritas, trinke gemütlich ein Bier.
Nicht weit von mir blitzt ein gelbes Buch- - der GR 11 Wanderführer vom Conrad Stein Verlag. Mist mein Namensgedächtnis läst nach,  er kommt jedenfalls aus der Schweiz und geht den ganzen GR 11. Er nimmt sich viel Zeit, bleibt mal mal hier, mal  dort für ein paar Tage und geniest die Tour- die Pyrenäen findet er Klasse!
 
Kurzer, steiler Anstieg (und folgend Abstieg) zum Collado de Tebarray, vorsicht ist hier nötig. Die Orientierung ist meist einfach.
 In TopoPirineos und  in der Gavarnie- Nr. 24 eingezeichnet.
 
Tourdauer:           8:00 Std.
höchste Höhe:        2770 m
Bergauf:                  576 m
Bergab:                  1309 m
Länge:                   10,6 km

11. Etappe- 15.09.2013- Refugio Casa de Piedra (Banos de Panticosa)- Refuge des Oulettes de Gaube
 
Kartenausschnitt
 
Es ist frisch. Die Sonne brauch sicherlich noch etwas bis sie Banos erreicht.  Alte Häuser, teils fast Ruinen und recht neu erstellte moderne Gebäude wechseln sich ab. Zwei Jogger sind unterwegs, sonst ist es ruhig. Es sind ja nur wenige Gebäude, schnell ist der kleine Ort hinter mir- dann geh ich wieder auf dem GR 11. Ein breiter, einfacher Pfad durch einen Wald, der  in unzähligen Windungen bergauf führt. Ich ereiche die Baumgrenze, achte hier mal nicht auf die Zeichen und verliere kurz den Weg. Knapp  über 3000m sind die Gipfel gegenüber, rechts im Bild ist der Cuello del Infierno. An der Embalse de Brazato (2380m) mach ich die erste Pause, Brotzeit und ein wenig in der Sonne liegen. Drei Spanier ereichen auch den See,  es sind die einzigen Wanderer die ich heute auf dem Weg treffe.
Am See geht es dann links weiter, dann ein kleiner Aufstieg zum Collada de Brazato (2485 m). Das Gelände wird rauer, quert oberhalb der Seen (3 in der Senke))  und ereicht die Puerto de Brazato (2580m ), die ein ein großer runder Buckel ist. Die Spanier biegen nach Rechts ab, gehen Richtung des Pico de Bazias. Ich steige, nach einer kleinen Pause, in den Barranco de Batanes ab. Der Vignemale (oder Picue Longue) vor mir- mit 3298m der höchste französische Pyrenäengipfel - spüre ich irgendwie. Dieser Riesenfelsen hat hat eine fühlbare Kraft auf mich. Bis zum Rio Ara geht es nun Ständig bergab. Mal über Blöcke, mal über einfache Pfade. Am Rio Ara (1990m) muss ich erstmal über den Bach- ohne nasse Füße zu bekommen. Der GR 11 biegt nun nach rechts ab, ich gehe links- bergauf. Mal über Gras, mal über Schutt , ohne große Steigung, stetig ist der Rio Ara in der Nähe. Am Ende des Tales bildet sich ein Gras- und Blumenbewachsener Kessel (2360m), der höchste Gipfel - der Pic Alphonse Mellon hat 2880 m. Ganz so hoch muss ich nicht, der Col de Mulets ist 2591 m hoch. Doch den muss ich erstmal finden-  die Pfadspuren ( und Markierungen) Enden anfangs des Kessels, weglos geht es nun bis zum Ende des Tales. Dort ein paar Steinmänner und Farbkleckse, hier geht's lang (rechts am Ende- ein jetzt ausgetrocknetes Bachbett)! Im Nebel kann es jedoch schwieriger werden den Aufstieg zu finden. Über Schutt steig ich aufwärts, Spuren sind nun meist zu erkennen. Auf 2510 m treffe ich auf den HRP der über  eine gut sichtbare Spur vom Col de Arratille kommt. Wenig später ist der Col de Mulets (2591m ) erreicht. Von hier oben ist die morgige Etappe gut zu sehen, ein deutlicher Pfad ist durch die Wanderer getreten. Zu Anfang geht es recht steil und steinig bergab, ab und zu auch über ein wenig Restschnee, aber nichts was mir sorgen macht. 500m tiefer-  die Refuge de Oulettes de Gaube ist nicht mehr weit. rechts von mir türmt sich der Vignemale auf- von hier ein wunderbarer Berg.
Wenig später sitze ich in der recht großen Refuge (2150m ). Diese Ecke ist im Sommer viel besucht, sogar ein Paar aus Australien ist hier- sie sind auf Europareise und sind auch ein paar Tage in den Pyrenäen unterwegs. Jetzt , am Sonntag Abend, sind die Tageswanderer fort und es ist  nicht mehr viel los. Ausgerechnet heut ist aber das Duschwasser kalt.....!
 
Wanderung im (oft) alpinen Gelände, jedoch ohne echte Schwierigkeiten. Für die Wegsuche im Aratal sind manchmal "beide Augen" notwenig, aber bei gutem Wetter Problemlos
 In TopoPirineos und  in der Gavarnie- Nr. 24 eingezeichnet.
 
Tourdauer:            8:47 Std.
höchste Höhe:        2593 m
Bergauf:                1607 m
Bergab:                 1094 m
Länge:                  15,9 km

12. Etappe- 16.09.2013- Refuges des Oulettes de Gaube -  Gavarnie
 
Kartenausschnitt
 
Der letzte Tag in den Bergen, heute Abend will/ muss ich Gavarnie erreichen- um Morgenvormittag im Bus zu sitzen- es geht nach Hause. Vor ein paar Jahren war ich schon mal hier im Valle d' Ossoue. Mitte Juni war Cauterets war der Beginn der Tour- im Schnee hier oben haben wir die falsche Richtung eingeschlagen und landeten im Nachbartal (Tour 2003- 1. Etappe). Dieses Jahr werde ich mich nicht verlaufen, es liegt kein Schnee die Erfahrung ist auch ein wenig gewachsen, und das GPS hilft auch.
Kurz nach Acht stehe ich also draußen vor der Refuge. Das Wetter ist sehr gut, der Himmel blau, mit ein paar weißen Wolken. Der Blick von der Refuge ist phänomenal- steile Felswände, der Gletscher noch nicht ganz geschmolzen, und der höchste französische Gipfel der Pyrenäen - der  Pique Longue mit 3298m - bilden eine große Kulisse.
Der HRP folgt heute komplett dem GR 10. Ein gut sichtbarer Pfad leitet mich. In vielen Kehren steigt er an, er läst sich recht einfach und durch die vielen Kehren ohne Riesenanstrengung gehen.
Die Hourquette d' Ossoue (2734m) ereiche ich um 10:20. Die Australier und ein Franzose stellen hier die Rucksäcke ab, und steigen zum Petit Vignemale (3032m) auf- dauert so ca. eine Stunde. Ich würde gern mitgehen, will mich aber auch nicht hetzen- also steige ich direkt zur Refuge de Bayssellance hinunter. Dort gönne ich mir aber einen Kaffee und eine Cola. Weiter geht es über den GR 10 ins Tal. Der Pfad ist klar zu erkennen, führt in vielen Kurven bergab. (zwischendurch an den Grottes de Bellevue vorbei)
Der Bach hat dann eine steile Schlucht in den Felsen gegraben, der Weg fällt teils zu meiner linken senkrecht Richtung Bach. Solche Wegstücke passiere ich immer sehr vorsichtig, ein stolperer und das war es.  
Nach der Schlucht sitzen ein paar Murmeltiere zwischen den Felsbrocken und sonnen sich. Sie lassen mich nie aus den Augen, wenn ich ihren Sicherheitsabstand unterschreite sind sie fort. Wenige Meter weiter überquere ich noch Schneefelder- hier sitzen Schafe im Schnee und kühlen sich den Bauch, denen ist es egal wie nah ich bin.
Der Barrage d' Ossoue ist dann schnell und einfach im nun flachem Gelände erreicht.
Die Cabane dort ist leider vollgemüllt, überall wo Tageswanderer Unterwegs sind findet sich leider Müll in den Hütten. Hinter dem Staudamm überquere ich den Bach und folge nun Wegspuren und rot /weißen Zeichen durch das Grasgelände. Die meiste Zeit ist die Orientierung einfach, ab und zu brauch ich doch die Karte und das GPS. Wer eine Cabane zum Übernachten braucht- die einfachen Cabane de Lourdes und die Cabane de Sousse -Dessus liegen am Pfad, - na Ja und ein Platz für das Zelt findet sich auch.
Gavarnie kommt nun immer näher, es geht nun bergab. Strasse, die kurvenreich dem Gelände folgt. Pfade bieten Abkürzungen so das ich dem Asphalt nicht so viel folgen muss. In einer Kehre (1440m) verlasse ich die Straße- biege nach rechts, folge einem Pfad- nach 350 nach links Richtung Gavarnie- kein klarer Pfad, ein bisschen durch Gestrüpp- aber hier geht es runter- dann steh ich in Gavarnie!
Kein Trubel- nur wenige Leute sind Unterwegs. In der Saison ist hier Riesentrubel- Menschenmassen ziehen in den Cirque de Gavarnie. Viele der "Kitsch" und Souvenir Geschäfte haben zu, die Rollladen sind geschlossen. Im kleinem Einkaufsladen leiste ich mir Gummibärchen und eine Cola. dann suche ich die Gite Le Gypaete, die in den Gassen  unterhalb der Bushaltehaltestelle / des Office de Tourisme liegt. Ich treffe dort einen sympathischen Wirt, bekomme ein Zimmer für mich alleine- es sind nur wenige Gäste dort- und am Abend gibt es ein gutes und reichhaltiges Menu.
 
Die Etappe hat keine wirklichen Schwierigkeiten.  
In TopoPirineos und  in der Gavarnie- Nr. 24 eingezeichnet.
 
Tourdauer:            8:41 Std.
höchste Höhe:         990 m
Bergauf:                1607 m
Bergab:                 1693 m
Länge:                  21,8 km
 
 
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